| Transalp Challenge 2001: 5. Etappe |

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1. Etappe: Strecke Rennen
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Fotos by Veith Marketing
Königsetappe: von St. Vigil nach Alleghe
78,61 Kilometer und 3.220 Höhenmeter
St. Vigil/ Alleghe (mvm) - Im Roadbook weist die fünfte Etappe der diesjäh-rigen adidas BIKE Transalp Challenge 5 von 5 Sternen in punkto Schwierg-keit, Kondition, Fahrtechnik und Panorama aus. Und die Strecke von St. Vigil nach Alleghe bot alles, was man von einer Königsetappe erwartet: schmale, steile Traumtrails, vier harte Anstiege auf Limojoch, Passo Valporola, Rifugio Averau und Rifugio Fertazza sowie den schönsten Naturpark der Dolomiten (Fanes). 703 der ursprünglich gestarteten 744 Transalp Challenger trauten sich auf die schwerste Etappe der 8-Tage dauernden Alpenüberquerung.

Jedem, der heute in Alleghe über die Ziellinie fuhr, stand die Freude über die eigene Leistung ins Gesicht geschrieben - genauso wie die Erschöpfung. Aufgekratzt und überglücklich fielen sich die Teampartner in die Arme - ganz gleich ob sie viereinhalb oder über elf Stunden gebraucht hatten. Der Namibianer Mannie Heymanns und der Deutsche Ralph Berner (Focus - Hawk/ 4:30.39,4) feierten ihren dritten Etappensieg. Sie kamen mit etwas mehr als drei Minuten Vorsprung vor den zweitplatzierten Roland Stauder und Thomas Frauenschuh ins (corratec World Team/ 4:33.43,5) ins Ziel. Der Bischofshofner Markus Stock bereitete sich heute selber das schönste Geburtstagsgeschenk mit dem dritten Platz für ihn und seinen Teamkollegen Thomas Wallner (adidas Salzburg/ 4:36.53,6). Damit bauten sie ihren Vorsprung in der Gesamtwertung auf 8,5 Minuten aus.
Überglücklich waren auch die Berliner Martin und Birgit Hollmann (Fiat Rotwild/ 5:39.27,8), die es erstmals geschafft hatten, die Belgier Hilde Quintens und Her-mann Linden zu schlagen (5:42.41,8). Sie belegten Platz 2 hinter Susi und Andi Dahlmeier aus Garmisch-Partenkirchen, die heute von ihren ausgezeichneten Fahrtechnikskills profitierten und 19 Minuten Vorsprung für die Gesamtwertung herausfuhren (5:20.37,8).
"Ich
weiß nicht wie die anderen da runter kommen sollen", sagte Birgit
Jüngst voll-kommen fertig im Ziel. "Diese Downhills sind so anspruchsvoll.
Wir mussten ein paar mal anhalten, weil uns die Hände vom Bremsen weh
taten und wir unsere Arme nicht mehr gespürt haben." Sie und ihre
Teamkollegin Katrin Schwing (Com-pex-Scott-Bergwerk-Frauenpower) brauchten
für die Königsetappe 1 Stunde und 7 Minuten länger als die
schnellsten Herren (5:37.36,4). Die nächst besten Damen benötigten
1 Stunden und 5 Minuten mehr als die Powerfrauen aus Deutschland. Die Schwarzwaldmädels
Barbara Löffler und Eva-Maria Fünfgeld (Team Hoeser/ 6:42.51,1)
platzierten sich auf Rang 2 vor der Cannondale Chain Gang 1 mit Sas-kia Stock
und Petra Silcher (7:27.25,8).
Das führende Masterteam, adidas martini hölltrading, mit den Österreichern
Martin Hornegger und Rupert Meisl, die zusammen 85 Jahre alt sind, bewiesen
heute, dass sie sich vor den "jungen Hüpfern" nicht verstecken
brauchen. Sie waren das viertschnellste Team bei der fünften und schwersten
Transalp-Etappe (4:41.28,6). Auch die beiden Walter Platzgummer (adidas Südtirol)
aus Meran und Naturns gaben ordentlich Gas (4:44.16,7). Sie belegten den 2.
Platz in der Masterkategorie und waren das sechstschnellste Team am heutigen
Tag. Die drittplatzierten Georg Kötterl und Stephen Lange (Fiat Rotwild/
5:20.31,8) fluchten nicht schlecht, als Georg mitten im Anstieg die Kette
riss und sie über 600 Höhenmeter schieben mussten, bis jemand an
der Strecke mit einem Kettennieter aushalf. Trotzdem reichte es für Platz
drei in der Tages- und der Gesamtwertung.
Limojoch