| Transalp Challenge 2001: 6. Etappe |

Intro
1. Etappe: Strecke Rennen
Story
2. Etappe: Strecke Rennen
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3. Etappe: Strecke Rennen
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4. Etappe: Strecke Rennen
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5. Etappe: Strecke Rennen
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6. Etappe: Strecke Rennen Story
7. Etappe: Strecke Rennen
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8. Etappe: Strecke Rennen
Story
Official Website: Veith Marketing
Fotos: Veith Marketing
Strecke 6. Etappe:
Alleghe-Imer
Nach der gestrigen Marter zeigen sich die Dolomiten heute von ihrer smarten
Seite. Statt grobschottrigen Hammertrails stehen vergleichsweise harmlose
75 km und 2.300 Hm mit den Uphills zum Vallespaß und der Märchenhütte
Baita Segnatini an.
Eine lange Enirollpassage läßt das Streckenprofil dennoch nicht
zu. Nach dem Startschuß verlassen die verbliebenen Teams das noch tief
im Schatten der Civetta schlummernde Alleghe entlang des aus einem Erdrutsch
entstandenen tiefblauen Sees. Spätestens ab Avoscan dürften die
in der Früh doch recht klammen Glieder wieder auf Arbeitstemperatur hochfahren,
da gleich zu Beginn mit der Forcella San Tommaso die erste Hürde in Form
einer echten Kraftprobe ansteht.
Ein Großteil der Meute wird im oberen Abschnitt bereits in die roten Drehzahlen kommen, so steil ist der bereits im Mittelalter genutzte Übergang ins Valle del Biois. Auf der engen Paßhöhe angekommen rottet sich die Karawane wieder zusammen und so mancher blickt ungläubig auf den in der Diritissima abfallenden Trail, den es zu bezwingen gilt. Ein kleiner Tip für all diejenigen, die sich nicht in die Schlange der Wartenden einreihen wollen: Die Umleitung führt linker Hand in einer 800m-Schleife ebenso zur Mündung des nur 200m langen Pfadstücks !
Wieder vereint werden die an den Südhängen der Cima di Pezza und
Auta gelegenen kleinen Weiler Cogul und Feder traversiert. Im steten Auf und
Ab zieht der alte Hirtenweg am Rifugio Lagazzon vorbei und führt über
einen netten Trailabschnitt nach Feder. Bei Redaktionsschluß stand leider
noch nicht 100%-ig fest, ob die letztjährige Trassierung durch den Talboden
auch heuer zur Routenführung herangezogen wird, oder ob weiter dem zum
Biker-Höhenweg umfunktionierten "Alta via dei pastori" bis
zur Pellegrinopaßstraße gefolgt wird.
In jedem Fall wird bald darauf die Giro-geprüfte Asphaltpiste zu Gunsten
der wesentlich weniger frequentierten Vallespaßstraße verlassen.
650
Hm von hier bis zur Anhöhe werden teils im Wiegetritt unter die Stollen
genommen. Schon die Traumblicke auf die Focobontürme während der
Auffahrt lassen erahnen, welche landschaftlichen Leckerbissen die Palagruppe
nach dem kurzen Asphaltdownhill noch zu bieten hat. Der Transalp-Troß
biegt ins Val Venegia ein, das mit seiner atemberaubenden Schönheit vor
der Kulisse des Cimon della Pala, dem Matterhorn der Dolomiten selbst bei
den vordersten Teams als Highlight in Erinnerung bleiben wird.
Auf der mäßig ansteigenden Militärpiste schlängelt sich das Feld in Richtung der vielbesuchten Segantitnihütte. Spätestens hierwird sicherlich die eine oder andereFotopause eingelegt werden, ehe die Abfahrt zum Rollepaß und nach San Martino di Castrozza ansteht. Auf der abschließenden Traverse entlang der Osthänge des Scanaiolzuges können noch die letzten Kalorienreserven zum Pace-machen verheizt werden, bevor einige wenige Kehren zum Ziel im ehemals unter österreichischem Einfluß stehenden Primör hinunterleiten.