| Transalp Challenge 2001: 7. Etappe |

Intro
1. Etappe: Strecke Rennen
Story
2. Etappe: Strecke Rennen
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3. Etappe: Strecke Rennen
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4. Etappe: Strecke Rennen
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5. Etappe: Strecke Rennen
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6. Etappe: Strecke Rennen
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7. Etappe: Strecke Rennen Story
8. Etappe: Strecke Rennen
Story
Official Website: Veith Marketing
Strecke 7. Etappe:
Imer-Folgaria
Die Königsetappe des letzten Jahres hat dieses Attribut bei der diesjährigen
Transalp Challenge an die 4. Etappe abgeben müssen, dennoch wäre
es einunverzeilicher Fehler, sie heuer zu unterschätzen.
Zu frisch sind noch die Erinnerungen an die 2000er-Tortur, als ein plötzlich aufziehendes Gewitter einen Temperatursturz hervorrufte und das Val Sugana inklusive der angrenzenden Berghänge mit sintflutartigen Regenfällen unter Wasser setzte und somit die Trails bis Folgaria in Schlammbäder verwandelte. Nach der Ankunft in Weltuntergangsstimmung waren es die Mechaniker, die noch heute ein Klagelied davon singen können, in welchem Zustand ihnen die Bolidennach der 112 km-langen Materialschlacht abgeliefert wurden.
Von Imer geht's per Asphalt auf den Passo Gobbera, von wo sich die Karawane
endgültig aus den Dolomiten verabschiedet und sich dem Taleinschnitt
zwischen der Lagoraikette und der Cima d'Asta-Gruppe zuwendet. Ohne fahrtechnische
Schwierigkeiten steuern die Teams den Passo Cinque Croci entgegen.
Eine Passage, auf auf der sich die Führeneden wieder einmal so richtig
austoben können ! Obwohl sich die Teilnehmer letztes Jahr sicherlich
nicht wegen Wassermangels beklagen konnten (s.o.), so ist dieser Aspekt nicht
zu verharmlosen. Immerhin gibt es schon mal knapp 1.300 Hm am Stück zu
bewältigen und es sei darauf hingewiesen, daß es auf dem gut 40
Km langen Teilstück von Canale San Bovo bis zum Rifugio Carlettini nach
der Paßhöhe ab dem Rifugio Refavaie lediglich noch eine einzige
Quelle zum Wasserfassen angesteuert werden kann.
Ein Ausscheren aus dem Transalp-Troß mitkuezem Abstecher zum Schutzhaus
könnte also vor der Überquerung des 5-Kreuze-Passes
durchaus lohnend sein. Ist der Talboden des Val Sugana erst einmal erreicht,
folgt die sich ziehende Teerstrecke auf dem Brenta-Radweg.
33 Kilometer, die man am besten mit Windschattenfahren innerhalb einer gleichstarken
Gruppe hinter sich bringt, bevor in San Giuliana der Anstieg auf dem berühmt-berüchtigten
Kaiserjägerweg beginnt.
Spätestens hier wird Fuchel`s Spezialmischung wieder hilfreiche Dienste
leisten und unsere Kalorienspeicher auffüllen. Wessen Wasserreserven
sich dem Ende neigen, der sollte iunbedingt im Albergo Vedova am Fuße
des ehemaligen österreichischen Nachschubweges noch einmal
auftanken, denn bis zur Paßhöhe wird man Trinkstellen vergeblich
suchen. Der gefürchtete Kaiserjägerweg verbreitet eigentlich kaum
mehr die Schrecken vergangener Tage, kann aber seine Zähne zeigen, wenn
die Auffahrt bei flimmernder Hitze oder brütender Schwüle zur Qual
wird.
Wer dehydriert oben ankommt, dem wird der Versorgungspunkt mit Speis und
Trank zur Seite stehen. Immerhin stehen nochmals 20 Km und 500 Hm auf dem
Programm, auf denen die letzten Reserven mobilisiert werden müssen.
Die Baita Belem rechts liegen lassend, nehmen die tapferen Verbliebenen den
Lauf der vom Ortigaragebiet kommenden 100 Km dei Forti-Route auf und kämpfen
sich in teilweiser komplizierter Wegführung einige garstige Stiche an
Bertoldi und Carbonare vorbei hinauf und hinunter, ehe ein letzter Schotteranstieg
durch's Val d'Astico zum Passo del Sommo emporzieht.
Jetzt ist es beinahe geschafft, steht dem Finisher-Glück bis Folgaria doch lediglich noch ein rauschender Teerdownhill vor der Ankunft in der Fußgängerzone im Wege.