| Dolomiten: Fanes-Sennes Prags |
Gebiet: Dolomiten / Fanes
Startpunkt: St. Vigil (1100 m)
Anfahrt: Brennerautobahn Ausfahrt Brixen, Richtung Bruneck folgen. Bei St. Lorenzen rechts Richtung Corvara, bei Zwischenwasser links Richtung St. Vigil.
Höhenunterschied: 1750 Hm
Länge: 46,4 Km
Karten: Kompass 1:50000 Nr. 57 "Bruneck-Toblach" und Nr. 55 "Cortina d´Ampezzo"
Beste Reisezeit: Juli - September
Schwierigkeit: Mittel. Vorwiegend über
breite Militärstraßen mit
einzelnen Rampen.
Literatur: Funbike. Tourenbeschreibungen mit Höhenprofil.
Text und Fotos: Armin Güntner
Fanes
mit dem Snowboard
Großere Fanesrunde (2 Tage)
Eine der wohl schönsten Biketouren in Europa dürfte die sog. Fanesrunde sein. Es handelt sich hier um einen sehr schönen Naturpark, der alles zu bieten hat, was das Bikerherz begehrt. Man bewegt sich hauptsächlich auf Schotterpisten und Trails und nur einem kurzem Stück Asphalt. Aufgrund der Länge und des Härtegrades der Tour sollte man am frühen Morgen losfahren, um auch alles genießen zu können.
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| Die steile Auffahrt von der Pederuhütte |
Die Tour beginnt man am besten in St. Vigil und man fährt von dort aus
immer in Richtung Pederü. Nach rund 12km Asphalt und 300m Höhenunterschied
steigt man gleich zur ersten Kraftprobe ein und beginnt mit der Auffahrt zum
Pischodelsee, der auf 1.819m liegt. Das kleine Plateu gibt Zeit zum verschnaufen,
denn der Anstieg von Pederü ist sehr hart.
Nach einem kurzen Photostop geht es weiter mit Ziel Fanes Hütte. Bis
zu dieser hat man noch rund 250hm zu bewältigen auf einer sehr gut fahrbaren
Schotterpiste. Die Ausblicke zwischen den Bergen entlang zu Fahren sind einfach
atemberaubend.
Auf der Fanes Hütte angekommen sollte man einen kleinen Stop einlegen und die Aussicht von der Terasse genießen. Nach einer kleinen Stärkung (die Eier mit Speck sind sehr zu empfehlen) macht man sich auf zum Limojoch mit dem Limosee, dem ersten Gipfel der Tour. Der erste Anstieg wäre nun vollständig geschafft. Nun hat man die ersten 1.000hm und rund 22km hinter sich. Von dort aus geht es immer dem Weg Nr. 10 entlang hinab in das Fanestal. Der Downhill ist schnell und nicht immer ganz ungefährlich, da der Schotte sehr lose und grob ist. Für schmale Reifen ist das pures Gift und für Freerider mit Ihren dicken Schlappen eine wahre Freude.