Dolomiten: Fanes-Sennes Prags
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Nach dem 10 kilometerlangen Downhillrausch kommt in meinen Augen die absolute Uphillprüfung. Man fährt zuerst einem Schotterweg in Richtung San Uberto und folgt dann dem Wegweiser Nr. 6 Richtung Malga Ra Stua. Dies ist wohl der härteste Asphaltuphill, den ich kennen und vor allem er will kein Ende nehmen. Es sind zwar nur rund 4 Kilometer, doch die dauernd konstante steile Steigung fordern viel Kraft.

Das Panorama während der Auffahrt

Oben angekommen kann man sich erst mal wieder am Rifugio stärken bevor es Richtung Sennes weitergeht. Am Anfang ist das ein durchaus sehr gut fahrbarer Weg, der jedoch gegen Ende brutal steil und grobschottrig wird. Aus meiner Sicht eine perfekte Schiebepassage, außer man will sich ganz und gar verausgaben und sich am nächtsten Tag eine Zwangspause gönnen. Nach der Qual wartet jedoch ein toller Ausblick auf ein Hochplateau und vor allem ein rauschender Downhill.

Die Fodarahütte

Zuerst vorbei an der Sennes Hütte geht es dann über die Fodara Hütte wieder ab nach Pederü. Der Downhill ist im Schnitt mit ca. 30% einer der steilsten und wohl auch nich ganz ungefährlich. Die Kurven fallen steil hinein und kommen in sehr kurzen Abständen. Am Ende trifft man auch auf Betonplatten die sehr glatt sind. Eine echte Prüfung für alle Bremsen…In Pederü heil angekommen geht nach dem alten Lastenaufzug der Trail nach St. Vigil zurück. Ein Traum. Alles in allem eine der schönsten Touren die ich kennen.

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