Pianaura Trails

Gebiet: Gardasee

Länge: 18 km

Höhenunterschied: 894 m (Carobbi Trail)

Max Höhe: 912 m (Carobbi Trail)

Start: Arco

Strecke: siehe Moser Bike Guide Nr. 11 "Gardasee Nord und Ost", Tour 29.

Befahrbarkeit: komplett

Kartographie: IGM 1:25000 Bezzecca + Malcesine ( auf der Kompass Karte sind die Trails nicht zu finden!)

Bibliographie: Moser Bike Guide Nr. 11 "Gardasee Nord und Ost"

Bewertung: mittel/schwer

Höhenprofil

 

Text und Fotos: Marco Toniolo


bei den Kalkgrotten

 

zur Übersicht Gardasee

 

1. Mai 2001, letzter Tag des BIKE-Festivals in Riva, die Bike&Board Truppe ist bereit für die Abschiedstour.
Da wir in diesen 4 Tagen schon an der West- (siehe Zitrone-Trail) sowie an der Ostseite (siehe Monte Baldo Tour) des Lago unterwegs waren, entscheiden wir uns, nach Arco zu radeln und von dort in Richtung Pianaura zu fahren, um die berühmte Trails runterzubrettern.

Die Truppe trifft sich an der Mecki´s Bar und radelt an der Sarca entlang bis nach Arco, wo die Auffahrt in Richtung Monte Stivo startet. Diesmal sind wir ungefähr 15 Biker, die Mädels wie immer ganz vorne, wie man auf diesem Bild sieht.

Die Sonne knallt und die Neigung lässt uns ordentlich schwitzen, unsere Kolonne wird immer länger, zum Glück ist der Kontakt zwischen Spitze (Edgar) und Schlusslicht (Mike) von den Panasonic Walkie Talkie gewährleistet. Die Dinger funktionieren ganz gut, sehen gut aus und verhindern, dass jemand die falsche Abzweigung nimmt.

An der dritten Einstiegsmöglichkeit in den Trail teilt sich die Gruppe: die "Harten" fahren weiter bis zum letzten Abzweig, die "Genießer" machen sie sich für die Abfahrt Richtung Pizzeria bereit. Der Fotograf und Autor dieser Reportage hat Hunger und fährt ebenfalls gleich bergab.

Der Trail ist komplett fahrbar, am Anfang fahren wir über ein altes Karrenweglein, das bessere Jahre (und Instandhaltung) erlebt haben muß, danach greifen unsere Stollen einen schönen Pfad, der zum Schluß durch riesigen Kalkgrotten führt.

Dort gibt es ein Klettergebiet, das mit Überhängen mehrere Routen in den höheren Schwierigkeitsgraden bietet, wir beobachten wie ein Kletterer eine 7c Stelle überwindet, dann lassen wir unsere Bikes nach Arco hinunterrollen.

Wieder in Torbole warten wir bei Eis und Pizza auf die "Harten", die aber beim runterfahren Schwierigkeiten haben: ein Biker (no names.....) beim Runterschieben (!?!) hat sich den Fuß verstaucht und kann nur langsam zurückradeln. Na ja, ob diese "Harten" wirklich so hart sind?