Lago di Valvestino

Gebiet: Gardasee

Länge: 53km

Höhenunterschied: 1593 m

Max Höhe: 1240m

Start: Toscolano Maderno

Anfahrt: Von Riva über Limone weiter in Richtung Süden bis Toscolano Maderno, oder mit der Fähre von Torri del Benaco: Fahrplan

Strecke: Toscolano Maderno -Gaino - le Camerate Ruinen - (200 m nach der Toscolano-Brücke den rechten Weg nehmen und diesem stets folgen) Navazzo - Valvestino Staumauer - Molino di Bollone - Capovalle - Passo San Rocco - Madonna di Riosecco - Rifugio Passo Cavallino - Schilder "Rifugio Pirlo - Spino" folgen (schmale Pfad, führt durch drei tiefen Bachgraben) - Campiglio di Cima - Valle di Campiglio - Toscolano-Brücke - le Camerate Ruinen- Gaino - Toscolano Maderno

Befahrbarkeit: komplett

Kartographie: Kompass 1:50000 Nr. 102 "Lago di Garda"

Bibliographie: Moser Bike Guide Nr. 12 "Gardasee West"

Bewertung: schwer

Höhenprofil

 

Text und Fotos: Marco Toniolo


Der Valvestinosee


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Mal weg vom nördlichen Gardasee, wir wollen heute eine Tour in Südwesten fahren. Startpunkt ist Toscolano Maderno, was man auch von der Ostküste des Sees mit der Fähre ab Torri del Benaco erreichen kann.

Von der Fähre kann man das Valvestinotal sehen, dem wir am Anfang der Tour bis zum Stausee folgen. Hier schlängelt sich eine Asphaltstrasse, die direkt am Ufer des Sees entlang führt. Die vom Wasser überfluteten enge Täler erinnern an Skandinavische Fiorden.

Es leben kaum Leute in diesem Gebiet zwischen Gardasee und Idrosee, die junge Menschen sind lange weg von hier, wo weder Tourismus noch Industrie ein wohlabendes Leben sichern könnte. Wir fahren an Capovalle vorbei, bevor wir in Richtung Passo Cavallino abzweigen.

Der Weg führt mitten durch das Gebäude der Kirche Madonna di Riosecco, die Stille ist hörbar in diesen Wälder. Nach dem Passo Cavallino beginnt ein Trail, dem wir in seiner langen Querung oberhalb des Corpaglionetals folgen. Wir treffen keinen Mensch während des ganzen Trails, bloß darf uns hier nichts passieren, wir würden lange auf Hilfe warten.....

Der Pfad geht ständig rauf und runter, es ist mühsam ihn zu fahren. Die richtige Abfahrt beginnt bei Campiglio di Cima, wo ein Schottermonster unsere volle Konzentrazion erfordert. Die ganze Strecke zurück ins Valvestinotal ist sehr steil und holprig, wild wie die Gegend hier.

Der Kontrast mit dem Gardaseeufer ist enorm. Wieder auf der Fähre haben wir den Eindruck, wir sind 5 Stunden lang in einer anderen Welt geradelt.