| Tirol Tour |
Rechtzeitig zum spätwinterlichen Dumping waren wir im April mit einem
Team aus Tiroler Pro-Boardern im Pitztal, um die Gegend zu erkunden und die
vielen Abfahrtsmöglichkeiten auszukosten. Ein traumhafter Tag wurde uns
beschert...
Die 8-köpfige Truppe bestand aus Christoph Egger vom Team Tirol, Pitztal-Local
Heidi Neururer, Soul-Man Tom Aichner mit Freundin Moni, Rene Brunner, Snowboard-Lehrer
Christian Unterlechner und dem Mystery Boarder. Die Stimmung wurde eingefangen
von Laurin Moser. Am Gletscher angekommen, machten wir sofort die Powderhänge
ausfindig. Bevor es ins Gelände ging, wurde die Route genau festgelegt.
Unser ortskundige Snowboard-Guide Christian wusste darüber am besten
Bescheid.
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Lawinen-Piepser durften natürlich nicht fehlen, denn die entsprechende Sicherheitsausrüstung ist ein Muss, wenn man abseits der Pisten boardet. Die Piepser geprüft und auf Empfang gestellt...... und dem ersten Aufstieg stand nichts mehr im Wege. Allen voran der Mystery Boarder, der das Pitztal wegen seiner Vielfältigkeit zu einem seiner Top Spots erkoren hat. Auf den vielen weitläufigen, mit glitzerndem Pulver bedeckten Bergrücken konnte jeder seine Line ziehen. Unser kleinster Begleiter war die Digi-Cam, die alles in Bild und Ton dokumentierte. Nach den ersten Aufzeichnung machten wir uns auf den Weg Richtung Mittagskogel zur nächsten Hiking-Tour.
Nach
etwa einer halben Stunde Aufstieg waren wir am Gipfel angekommen. Ein unglaubliches
Terrain tat sich auf, Powderhänge soweit das Auge reichte! Und das beste
daran: ganze 1.000 Höhenmeter lagen vor uns, die wir in einem Stück
bis direkt ins Tal zurücklegen konnten...Eine ganze Stunde lang durchzogen
wir den feinen Powder, hinter jeder Kuppe tat sich ein weiterer jungfräulicher
Hang auf. Einer von vielen fetten Sprays auf dem Weg Richtung Tal, hier von
Rene.
Auch unser "The-One-And-Only-Mystery-Boarder" genoss den luftigen Powder, in dem man stellenweise knietief einsank. Zu Recht erhielt er den Beinamen "Wilson", die bekannte Figur aus der Serie "Tool Times" - immer präsent aber nie richtig sichtbar. Schließlich ist er ja anonym...Nach der Abfahrt vom Mittagskogel waren wir so richtig gestoked. Auf den Gesichtern machte sich dieser "big Smile" breit - wohl das beste Zeugnis für ein einzigartiges Snowboard-Erlebnis wie dieses!
In
ihrem "Wow-war-das-genial"-Rausch schnappten sich Tom und Christoph
auch gleich ihre Skateboards und cruisten die Straße vom Parkplatz bis
in den Ort hinunter. Die lokale Szene durfte da natürlich nicht fehlen...Der
Brunnenkogel schickte noch einen letzten mystischen Gruß, bevor sich
der Tag verabschiedete. Noch war nicht zu erkennen, dass der folgende Tag
von heftigem Schneetreiben gekennzeichnet sein würde. So hieß es
für uns erst einmal warten und hoffen, dass sich eine Wetterbesserung
einstellen würde, damit wir uns dem Reiz des massenhaften Neuschnees
hingeben könnten. Langweilig wurde uns in der Berghütte nicht, denn
die Videoaufzeichnungen brachten so einige äußerst amüsante
Hoppalas zutage!
Das Schneetreiben wollte kein Ende nehmen, also begaben wir uns wieder Richtung Tal. Bei einer alten Grenzhütte gönnten wir uns noch eine kleine Stärkung.So ging unser Foto-Trip ins Pitztal leider frühzeitig zu Ende. Den weißen Pulver mussten wir schweren Herzens unberührt zurücklassen....
Mehr Info über
das Pitztal hier....
Bitte sich vorher über die Lawinensituation informieren. Sicherheitsausrüstung mitnehmen. Bike & Board übernimmt keine Verantwortung bei Unfällen.