| Das Schmirntal |
Schmirn ist ein kleines Dorf nicht zu weit vom Brenner. Alle rasen an ihm vorbei, kaum einer kennt es. Wir auch nicht, bis vorgestern. Seit drei Wochen hat es nicht mehr geschneit (Januar 2002), die unverspurten Hänge sind so selten wie ein Wanderer ohne rote Socken und unsere italienische Freunde, die wir hier treffen werden, leiden unter akutem Drogenmangel. Bei ihnen hat sich der weiße Pulver bis jetzt überhaupt nicht blicken lassen.
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| Der Königsberg der Region: Olperer (3476m) |
Schmirn bietet jede Menge Süd- und Nordhänge, die einen ideal für
den Hochwinter und nach Neuschnee, die anderen perfekt für das Frühjahr
oder während schneearmen Wintern. Wir haben natürlich die Nordhänge
ins Visier genommen.
Der Jochgrubenkopf (2453m) hat eine "Normalroute", die relativ schnell
verspurt wird, wenn die Lawinengefahr niedriger wird. Der Gipfelhang hat eine
Neigung von ca. 40%, ist nordseitig und ist einfach genial zum Powdern. Wer
aber seine "private" Abfahrt sucht, der steigt links, unterhalb
des Gipfelhanges, wieder 100 Höhenmeter auf. Eine schöne breite
Rinne, erst von uns verpurt, ist die Prämie für die Mühe. Später
fährt man durch einen dichten Wald, nichts für Anfänger also.
Gebiet: Schmirntal, ein Seitental vom Wipptal, Tirol.
Anreise: mit dem Auto über die Brennerautobahn A13, Ausfahrt
"Wipptal" (Exit 19) und mautfrei über die Brennerbundesstraße
B182
ab Innsbruck Süd.
Übernachtung: Gasthöfe und Pensionen oder Privatzimmer und Bauernhöfe in Schmirn und in St. Jodok (Pension Christiane)
Lawinenbericht: www.lawine.at (Tirol), Tel +43-512-1588
Beste Reisezeit: Dezember - Mai
Kartographie: Kompass 1:50000 Nr. 36 "Innsbruck, Brenner"
Bibliographie: Rudolf Weiss "Zillertaler und Tuxer Alpen", Bergverlag Rother und Skitourenführer Wipptal, gratis beim Tourismusverein. Schöne 3D-Karten!!!
Touren
Jochgrubenkopf
Olperer-Arena / Höllscharte
Text und Fotos by Marco Toniolo